Donnerstag, 27. Juni 2013

Social work in Nicaragua*

Eingestellt von ira s. um Donnerstag, Juni 27, 2013


In August 2011 I made a personal dream come true: I packed my backpack and traveled to Granada in Nicaragua in order to work there as a volunteer for about a month. It is almost 2 years ago but I feel like sharing this wonderful live changing experience with you.


Nicaragua is one of the poorest countries located in Central America. I spent my time there working for a non profit organzation called La Esperanza Granada. They work with several primary schools on the outskirts of Granada where people live in poverty.

About my work there

During my time there, I worked especially with 8 kids from the first grade and helped them with one to one tutorial support in writing, lecture and math. Besides this I organized art classes twice a week for the whole class, a teacher would not do this.

To work there at the school in a totally different cultural system with a totally different language was quite a challenge every day: most of the time we had to sit outside on the floor in the incredible heat, teaching and playing with almost nothing to make a child, which does not even know the difference between numbers and letters, starting to think on their own.

A mind changing experience

For me this was one of the mind changing experiences you will go through in your life. To realize that a teacher would earn in one year what someone sometimes would earn at one job in 1 day or to see how families have to manage living with less than 1 dollar a day can put tears of frustration in your eyes.

But to make a difference in the day of one of those children even if it’s just to put a smile on a childs face, make them laugh or dry some tears was the best thing I could do this August. And I already miss the little ones a lot!

If you want to know more about the work from La Esperanza Granada or if you want to help with your time or a donation please have a look at http://www.la-esperanza-granada.org/

Do you have any experience or plans for social work?

Nicaragua - das Abenteuer meines Lebens

Im August 2011 habe ich mir einen persönlichen Traum erfüllt: ich habe spontan meinen Rucksack gepackt und bin nach Nicaragua gereist, um dort in Granada als Voluntär für etwas mehr als einen Monat zu arbeiten. Das ist zwar nun schon 2 Jahre her, aber ich würde diese einmalige "Life-Changing" Erfahrung mit Euch teilen :-)
Nicaragua ist eines der ärmsten Länder in Zentral-Amerika. Ich habe dort für eine Non Profit Organisation gearbeitet, die den wundervollen Namen La Esperanza hat, was auf Deutsch die Hoffnung heisst. Und Hoffnung geben sie dort auf jeden Fall. La Esperanza arbeitet dort mit verschiedenen Grundschulen zusammen, die sich in der armen, ländlichen Gegenden von Granada befinden.  

Meine Arbeit dort

La Esperanza möchte Kindern aus Nicaragua, die aus einem armen Umfeld kommen, eine bessere Zukunft zu ermöglichen und den Kreis der Armut zu durchbrechen, indem sie Möglichkeiten, Unterstützung und Ressourcen bereitstellen, die die Bildungssituation der Kinder auf lange Sicht hin verbessern.  Der Fokus liegt hier auf der schulischen Bildung von Kindern. Das Motto dabei: "Wir glauben daran, den richtigen Weg zu zeigen, ohne ihn vorweg zu gehen." 

Während meiner Zeit dort, habe ich vor allem mit 8 Kindern aus der ersten Klasse gearbeitet. Ich habe versucht sie in Form von Einzelunterricht in den Fächern Mathe, Lesen und Schreiben auf ihrem Weg und Lernprozessen zu unterstützen, für sie da zu sein, zu zu hören und mit ihnen zu spielen. Zusätzlich habe ich 2 x in der Woche Kunstunterricht für die gesamte Klasse organisiert. Das war vielleicht ein herrliches Chaos! Die Lehrer vor Ort würden diese Aufgabe nicht übernehmen...
Abenteuer meines Lebens

Dort in der Schule zu arbeiten, in einem anderen Land mit super heißem Klima, in einer komplett anderen Kultur zu leben, in einer fremden Sprache zu sprechen, war wirklich täglich eine Herausforderung für mich: wir mussten in der unglaublichen Hitze draußen auf dem staubigen Boden sitzen und die Kinder ohne Materialien etc. unterrichten und einem Kind, was nicht einmal den Unterschied zwischen Buchstaben und zahlen kennt, dazu zu bringen, selber nachzudenken. 
Lehrer die für einen Hungerlohn arbeiten, Familien, die weniger als 1 Dollar am Tag haben, Kinder die weinend vor die stehen, weil sie durstig sind, und der einzige Wasserhahn in der Schule seit Tagen kaputt ist...
Für mich war das eine Erfahrung, die mein Leben verändert hat! Und ich hätte diese Wochen meines Lebens nirgendwo besser verbringen können als dort. 
Ich möchte mit diesem kleinen Bericht einfach allen Mut machen, die überlegen diesen Schritt zu gehen: MACH ES! Die Welt wird keiner so schnell verändern können, aber einen kleinen Unterschied zu machen und einem Kind in seiner Welt ein Lächeln zu schenken ist ein erster Schritt. 
Wenn ihr Fragen zu meiner Arbeit dort hab, könnt ihr mir gerne schreiben. Ansonsten schaut doch einfach mal bei  http://www.la-esperanza-granada.org/
vorbei.

Hat jemand von Euch Erfahrungen oder Pläne für solch ein Abenteuer?









3 Kommentare:

rockbarin on 27. Juni 2013 um 20:30 hat gesagt…

Ich hab auch schon mal überlegt sowas in die Richtung zu machen. Wie hast du das denn gemacht? An wen wendet man sich denn da am besten?

Liebe Grüße, Rockbarin

andysparkles on 27. Juni 2013 um 21:29 hat gesagt…

Find ich klasse dass du dich dort engagiert ist!

Liebste Grüße

Andrea

http://andysparkles.blogspot.de/

Chlencherei on 7. Juli 2013 um 08:00 hat gesagt…

Ich selber hab sowas nicht gemacht. Allerdings habe ich mit meiner Schwägerin zeit in einem Waisenhaus in Sao Paulo verbracht. Meine Schwägerin hat da während ihrer dreijährigen zeit in Brasilien freiwillig gearbeitet. Ich spreche ja kein Portugiesisch, aber das wollten die Kinder, dank meiner Hautfarbe, nicht Glauben ;-) es war sehr schön und die meisten wollten einfach mit mir kuscheln.

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